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agriDIALOG 2017/2018
Aktuelle Meldungen

Unser Arbeitsprozess

topAgrar

Unter dem Titel "AgriDIALOG: Die jungen Wilden diskutierten in Hannover" berichtet topAgrar Online über unsere Veranstaltung. 

Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-AgriDIALOG-Die-jungen-Wilden-diskutierten-in-Hannover-9167434.html

Ergebnisse

Wir freuen uns über eine gelungene Veranstaltungsreihe 2017 / 2018!

Hier finden Sie die Ergebnisse unserer Workshops »

Impressionen

Eine Fotogalerie mit weiteren Impressionen der Abschlußveranstaltung finden Sie hier »

Pressemitteilung:

Vertrauens- und Begeisterungsschub für Lebensmittel aus Niedersachsen

Passgenaue Strategien sollen Position regionaler Produkte stärken: Kammern präsentieren in Hannover junge Ideen zur Weiterentwicklung der Wertschöpfungskette

Hannover - Bauernhöfe, die ihre Produkte über Smartphone-Apps direkt verkaufen; eine lebendige Produktvielfalt, die weniger als bisher von bürokratischen Hürden gebremst wird; eine klare Kennzeichnung hochwertiger regionaler Erzeugnisse, die in der verwirrenden Label-Vielfalt der Supermarkt-Regale für Ordnung und Vertrauen sorgt; Schüler, die im Unterricht viel mehr über die heimische Landwirtschaft und die Lebensmittelherstellung lernen: So stellen sich junge Nachwuchsführungskräfte aus der niedersächsischen Agrar- und Ernährungswirtschaft die Zukunft der Wertschöpfungskette ihrer Branche vor.

Am Montagabend (23. April) präsentierten die künftigen Führungskräfte in Hannover zahlreichen Spitzenvertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung ihre strategischen Ergebnisse aus den agriDIALOG-Workshops, die die Landwirtschaftskammer Niedersachsen, die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer und die Handwerkskammer Oldenburg gemeinsam organisiert haben. Auf dem Podium diskutierten Niedersachsens Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Barbara Otte-Kinast, Umweltminister Olaf Lies und die drei Kammerpräsidenten mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Workshops darüber, wie etwa digitale Direktvermarktung, Bürokratieabbau und stärkere Integration von Themen wie Landwirtschaft und Ernährung in das Bildungssystem am besten umzusetzen sind.

„Ich finde es beeindruckend, mit wie viel Leidenschaft hier junge Führungskräfte ihre Ideen vorstellen. Sie wollen ihre Branchen fit machen und mit der Gesellschaft entwickeln“, freute sich Ministerin Otte-Kinast. Minister Olaf Lies, der dieses Dialogforum 2017 mit auf den Weg gebracht hatte, zeigte sich von der eindeutigen Grundeinstellung der Workshop-Teilnehmer beeindruckt: „Ein bewusster und verantwortungsvoller Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen ist für sie eine Selbstverständlichkeit des wirtschaftlichen Handelns!“

Für Gerhard Schwetje, Präsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, ist agriDIALOG ein Erfolgsmodell: „Wir haben aus den Vorjahren mitgenommen, dass wir Zukunftsfragen aus allen Blickwinkeln und Stufen der Wertschöpfungskette betrachten sollten. Aus dieser breiten Betrachtung gerade der jungen Leute lassen sich ganz neue Ansätze finden“, sagte Schwetje während seiner Eröffnungsrede im Hannover Congress Centrum. „Und wir haben erfahren, dass aus dieser übergreifenden Begegnung die so wichtigen Beziehungen und Netzwerke zwischen den handelnden Personen entstehen, die heute wie morgen den Dialog und das Miteinander so viel leichter machen.“

„Wie lassen sich das gute Gefühl und das Vertrauen stärken, wenn es um Lebensmittel aus Niedersachsen geht?“, lautete die Frage, auf die 35 eingeladene Nachwuchskräfte bei mehreren agriDIALOG-Workshops aus der Sicht der Urproduktion, der Weiterverarbeitung mit allen vor- und nachgelagerten Bereichen sowie aus Vermarkter-Sicht Antworten gesucht und gefunden haben. Komplette Bestandsaufnahmen, Zukunftsvorstellungen, Handlungsempfehlungen sowie Hinweise auf künftige Veranstaltungen sind ab sofort über die Internetplattform www.agridialog.de abrufbar.

agriDIALOG knüpft an den übergreifenden Fachdialog der Branche an, der mit dem Nachhaltigkeitskongress agriglobal und dem Branchendialog des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums seit einigen Jahren betrieben wird. Neben Qualität und Sicherheit der Lebensmittel stehen dabei die Aspekte Nachhaltigkeit, Produktivität und Ressourcenschutz sowie Vertrauen und Transparenz im Fokus.

Um die Umsetzung zukunftsträchtiger Ideen der Nachwuchskräfte weiter zu begleiten und um diesen Austausch ohne Denkverbote für weitere gemeinsame Lösungen zu nutzen, wollen die Kammern weiterhin regelmäßig Workshops abhalten, deren Ergebnisse der Öffentlichkeit vorstellen und online dokumentieren.

Diskutierten am Montagabend (23. April) in Hannover mit jungen Nachwuchsführungskräften aus der niedersächsischen Agrar- und Ernährungswirtschaft über junge Ideen für die künftige Vermarktung regionaler Lebensmittel: Landwirtschaftsministern Barbara Otte-Kinast (2. Reihe von unten, Mitte), Umweltminister Olaf Lies (2. Reihe von unten, rechts) sowie (4. Reihe von unten, von links nach rechts) die Präsidenten der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer, der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und der Handwerkskammer Oldenburg, Gert Stuke, Gerhard Schwetje und Manfred Kurmann.

Foto: Hollweg/Landwirtschaftskammer Niedersachsen

agriDialog: Junge Ideen für ein gutes Gefühl bei Lebensmitteln aus Niedersachsen

Workshop für Nachwuchskräfte der Agar- und Ernährungswirtschaft auf Einladung von Wirtschaftsministerium und Kammern in Echem

Echem – Wie lässt sich das gute Gefühl bei Verbrauchern stärken, wenn es um Lebensmittel aus Niedersachsen geht? Mit dieser Frage beschäftigen sich heute (Freitag) und morgen 33 junge Führungskräfte der niedersächsischen Agrar- und Ernährungswirtschaft beim Kreativ-Workshop agriDialog im Landwirtschaftlichen Bildungszentrum der Landwirtschaftskammer (LWK) Niedersachsen in Echem (Kreis Lüneburg). Veranstalter des Workshops sind das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, die LWK sowie die Handwerkskammer Oldenburg und die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer. Die erarbeiteten Handlungsempfehlungen an Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sollen Anfang 2018 präsentiert werden.

„Wir brauchen junge Ideen für eine transparente, nachhaltige und wettbewerbsfähige Lebensmittelproduktion, die Kunden und Akteuren ein gutes Gefühl vermittelt“, gab Gerhard Schwetje, Präsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, zu Beginn des Workshops die Richtung vor.

Ausgangspunkt dieser Veranstaltung ist der dritte Branchendialog Ernährungsindustrie Niedersachsen des Wirtschaftsministeriums, der im August mit Unternehmens- und Verbandsvertretern der gesamten Wertschöpfungskette zu den Zukunftsperspektiven der Branche in Osnabrück stattfand. „In Osnabrück hat sich gezeigt, dass die Erwartungen von Markt und Gesellschaft an Lebensmittel und deren Herstellung nur erfüllt werden können, wenn alle Handelnden der Kette zusammenarbeiten und gemeinsam Lösungen und Ideen entwickeln“, fasst Wirtschaftsminister Olaf Lies die Botschaft des Branchendialogs zusammen und freut sich, dass „dieser Auftrag“ auf Initiative der Landwirtschaftskammer nun konkret aufgegriffen wird.

Unter der Moderation von André Karczmarzyk aus Oldenburg gingen die landesweit angereisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Unternehmen und Kammern, aus Branchenverbänden und der Wissenschaft sowie aus Umweltverbänden und den Medien in Echem daran, das „gute Gefühl“ für Lebensmittel aus Niedersachsen in den Fokus zu nehmen. „Welche Transparenz und Information wird von den Herstellern erwartet, was löst das gute Gefühl und damit das Vertrauen in das Produkt aus, wie muss die gewünschte Sicherheit und Qualität gewährleistet werden und – nicht zuletzt – wie sollte die Kommunikation der Branche aussehen?“ So beschreibt Stefan Ortmann, bei der LWK Leiter des Geschäftsbereichs Landwirtschaft und Initiator des Workshops, die Schlüsselfragen rund um die wichtige Grundeinstellung bei Kunden und Verbrauchern.

Die Antworten auf diese Fragen werden im Laufe des Workshops zu kreativen Handlungsempfehlungen an die Entscheider in Politik und Wirtschaft verdichtet. So dürfen die führenden Vertreter der niedersächsischen Agrar- und Ernährungswirtschaft, der Politik und der Verbände auf junge Ideen bei der nachfolgenden Präsentationsveranstaltung Anfang 2018 in Hannover gespannt sein. Diese Hinweise zu gemeinsamen Kommunikationsmaßnahmen, zur Weiterentwicklung des Rechts- und Ordnungsrahmens, zu unterstützender Förderpolitik und innovativen Forschungsprojekten tragen die Handschrift der jungen Führungsgeneration dieser bedeutsamen Wirtschaftsbranche in Niedersachsen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops werden neben vielen Eindrücken und fachlichen Ideen auch zahlreiche neue Kontakte für ihr berufliches Netzwerk mitnehmen.

Workshop für Nachwuchskräfte der Agar- und Ernährungswirtschaft in Echem 2017 - © Anna Voß